Fortune Family: Coaching zur Unterstützung der agilen Veränderungsprozesse in einem Unternehmen

Laut Fortune Family müssen Unternehmen und Manager angesichts der steigenden Komplexität der VUKA-Welt, das Führungsverständnis mehr und mehr weiterentwickeln, um flexibel und erfolgreich auf veränderte Rahmenbedingungen reagieren zu können. Wie aber kann Coaching den agilen Veränderungsprozess wirksam und nachhaltig unterstützen?

Daher nachgefragt bei Fortune Family:

  • Was treibt die agile Transformation an?
  • Warum wird bei der agilen Transformation ein Coach gebraucht?
  • Wie unterstützt der Coach bei der agilen Transformation?

Fortune Family: Was treibt die agile Transformation an?

Unternehmen werden laut Fortune Family vermehrt durch äußere Veränderungen gesteuert. Zu den treibenden Kräften gehören unter anderem neue Technologien, die Digitalisierung, sich ändernde Kundenbedürfnisse, Wertewandel oder gesetzliche Neuerungen, berichtet die Erfolgsfamily aus Erfahrung. Die Veränderungen führen zu mehr Komplexität, Unsicherheit und Mehrdeutigkeit. Diese Welt wird auch VUKA-Welt genannt. VUKA steht dabei für:

  • Volatilität: Veränderungen nehmen an Häufigkeit zu und das Ausmaß wird größer.
  • Unsicherheit: Ereignisse lassen sich immer seltener vorhersagen.
  • Komplexität: Die Abhängigkeiten der verschiedenen Gebiete und Themen untereinander wachsen und werden immer komplexer und undurchschaubarer.
  • Ambiguität: Mehr Informationen erlauben mehr Interpretationsmöglichkeit und Entscheidungsvielfalt.

Um die VUKA-Welt zu meistern, etablierte sich der agile Transformationsweg von Unternehmen. Damit soll die Selbstorganisation, Lernbereitschaft und Eigenverantwortlichkeit von Mitarbeitern gefördert werden, um dadurch kundenorientierter, flexibler und schneller als Unternehmen agieren zu können, erklärt Fortune Family.

Fortune Family: Warum wird bei der agilen Transformation ein Coach gebraucht?

Eine agile Transformation ist nur dann erfolgreich, verrät Fortune Family, wenn die richtige Balance zwischen äußeren und inneren Strukturen des Unternehmens besteht. Die Etablierung einer agilen Arbeitsorganisation ist nicht ausreichend. Das Unternehmen und die Mitarbeiter müssen die agilen Werte verstehen und bewusst in den Arbeitsalltag integrieren, bis diese zur Gewohnheit werden. Nur dann können die alten Denk- und Verhaltensmuster nachhaltig geändert werden.  

Denn diese bestimmen, wie Führung gelebt und Entscheidungen getroffen werden, erläutert Fortune Family. Leider wird in der Praxis bei einer agilen Transformation der Fokus vor allem auf die äußeren Strukturen des Unternehmens gerichtet. Das Veränderungsprojekt ist zum Scheitern verurteilt. Grund dafür ist die überforderte Führungsebene. Diese müssen vom alten kontrollierenden Führungsstil abweichen und einen neuen, auf Vertrauen basierenden Stil entwickeln. Mit der neuen Struktur wird die Unternehmensleitung vom fachorientierten Entscheider zum systembeobachtenden Befähigten. Die zentralen Aufgaben sind fortan: 

  • Ermutigung und Befähigung der Mitarbeiter zu Selbstorganisation und Verantwortungsbewusstsein
  • Unterstützung von Lernprozessen
  • Das Sicherstellen von Prinzipien und Prozessen für eine schnelle und gemeinsame Entscheidungsfindung.
  • Transparenz durch klare und regelmäßige Kommunikation schaffen.

Aus Erfahrung der Erfolgsfamily fällt es Führungskräften schwer, das alte Führungsverständnis loszulassen und sich auf das neue Verständnis einzulassen. Die Folge sind kognitive und emotionale Widerstände. Werden diese nicht bewusst mit Unterstützung eines Coaches aufgearbeitet und besprochen, äußern sich diese über kurz oder lang in offenen Protesten oder dem Rückfall in alten Verhaltensmustern. 

Fortune Family: Wie unterstützt der Coach bei der agilen Transformation?

Der Coach hilft jedem einzelnen Führungsmitglied und dem gesamten Führungsteam, den Perspektivwechsel zu akzeptieren. Bei den Coachinggesprächen mit den einzelnen Führungskräften ist der Coach bemüht, die Selbstwahrnehmung der eigenen Gedanken, Gefühle und Handlungen zu fördern. So kann der Coach die emotionale Intelligenz fördern, beschreibt Fortune Family und das Verständnis auf andere Unternehmenssichtweisen stärken. Dieses Bewusstsein ist die Basis, um das veränderte Verständnis einzuleiten und das Verhalten der Führungsperson danach auszurichten. Mögliche Leitfragen sind:
 

  • Was sind die treibenden Motive?
  • Welche Emotionen und Glaubenssätze behindern bei der Arbeit?
  • Welche Denk- und Verhaltensmuster engen einen ein?
  • Wie werde ich von den Mitarbeitern wahrgenommen?

Auf der Ebene des gesamten Führungsteams beginnt der Coach die neu eingeführten agilen Unternehmenswerte mit den aktuellen Denk- und Verhaltensmustern zu vergleichen. Erst durch das bewusste Aufzeigen möglicher Divergenzen kann ein aktiver Musterwechsel eingeleitet werden. Mögliche Leitfragen sind: 

  • Wie passt die Arbeitsweise im Führungsteam zu den agilen Werten?
  • Was verhindert eine bereichsübergreifende Zusammenarbeit?
  • Welche Glaubenssätze bestehen hinsichtlich der Marktstellung?
  • Ist die Arbeitsweise agil?

Wurde im gesamten Führungsteam und bei den einzelnen Führungskräften die Selbstreflexion gestärkt und das Bewusstsein für ein limitierendes Denk- und Verhaltensmuster geschaffen, kann auf dieser Basis schrittweise eine Lösung erarbeitet werden, erläutert Fortune Family abschließend.